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Statement und Antwort der Bewohner*innen des Bettenhauses zu den Beleidigungen durch Alexander Kaschte (Samsas Traum) bei Facebook

Link: zur vollständigen Stellungnahme als .pdf
Stellungnahme zu Kaschte als .pdf

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Am Abend des 24.11. entdeckte eine Bewohnerin des Hauses einen höchst beleidigenden Post
bei Facebook, der sich unter anderem auf unser Haus bezieht. Der Post war zu diesem
Zeitpunkt bereits eine Woche im Netz, wurde von über 100 Personen geliked und 25 Mal
geteilt. Mittlerweile wurde der Post gelöscht. (Ein Bild des Post ist in der vollständigen Stellungnahme(s.o.) zu finden.)

Nun wird diese öffentliche Mitteilung erst einmal für die meisten Leser*innen höchst
befremdlich wirken. Darum hier ein kurzer und knapper Versuch zusammen zu fassen,
worum es hier zunächst gegangen ist:

Was war passiert? Oder: Warum hier von Zensur geredet wird und wie das Bettenhaus
damit zunächst nichts zu tun hat.

Die Band Samsas Traum aus Marburg, deren Frontmann Alexander Kaschte ist, wird am 19.
Dezember im KFZ ein Weihnachtskonzert geben, bei dem sie ankündigen, Songs der Band
Death in June zu covern. Der Pressetext zum Konzert wurde vor einiger Zeit an die
Marburger Medien geschickt.

Death in June ist eine britische Neofolk Band, die u.a. aufgrund der Verwendung
faschistischer Symbole und Ästhetik, politisch umstritten ist. So haben sie unter anderem auf
dem Album „Brown Book“ von 1987 das Hörst-Wessel-Lied (inoffizielle Hymne der SA und
der NSDAP) gecovert. Das Album wurde in Deutschland verboten.

Das Marburger Radio-Kollektiv Radio Unerhört Marburg (RUM), die u.a. besagten
Pressetext zugesandt bekamen, wussten um die Diskussion um die Band und baten daraufhin
um eine Auseinandersetzung zu der vollkommen wertfreien Ankündigung von Death in June-
Covern auf dem Weihnachtskonzert der Band Samsas Traum. Es wurde vorgeschlagen das
Covern von kritikwürdigen Bands mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung zu begleiten.
Die Konzertankündigung des Pressetextes wurde daraufhin seitens des Veranstalters KFZ
geändert, sodass der Bandname Death in June herausgenommen wurden. Zu keinem
Zeitpunkt wurde also der Band Samsas Traum von irgendjemandem „verboten“ besagte Band
zu covern. Die Reaktion auf diese erste Nachfrage von Radio RUM ist der öffentliche Post
von Kaschte bei Facebook. Er verwechselt damit also Kritik mit Zensur und unterstreicht
seinen Ärger mit dem Posten eines neuen Songs der Band Death in June.

Unabhängig davon, würden wir unter den Umständen, dass Death in June offen rechtsradikale
Texte veröffentlicht hat und der Frontmann besagter Band sich selbst als Nationalbolschewist
bezeichnet hat, nicht von Zensur reden, sondern halten es für notwendig Bands mit
menschenverachtenden, faschistischen Texten (auch wenn diese nur gecovert werden)
zumindest kritisch zu begleiten, wenn nicht gar – wenn eine solche Auseinandersetzung nicht
möglich erscheint – ihnen auch keine Bühne zu bieten.

Was hat das Bettenhaus damit zu tun oder: Die Geschichte mit dem Zaun.

Im Gebäude des Bettenhauses befindet sich seit 30 Jahren eine Kindergruppe. Der in Kaschtes
Post erwähnte Zaun, der auf dem Bettenhaus-Gelände seit einiger Zeit die Parkplatzfläche
vom Garten trennt, ist eine Maßnahme, die die städtischen Behörden der Kindergruppe zur
Vorgabe gemacht hat. Er wurde, wie es in solchen Fällen üblich ist, vom Trägerverein der
Kindergruppe bezahlt. Es mag sein, dass Kaschte für diesen Trägerverein Spenden gesammelt
hat. Ob und wieviel von diesen Spenden in den Bau des Zauns auf dem Gelände des
Bettenhauses und zur Absicherung der Spielfläche der Kindergruppe geflossen ist, ist dem
Bettenhaus-Bewohner*innen selbst nicht bekannt.

Und jetzt? Von A wie Aufschrei bis Z wie Zensur.

Kaschtes Post ist für uns auf mehreren Ebenen problematisch.
Das offensichtliche ist wohl seine bewusst gewählte Wortwahl. Sein Gepöbel soll treffen,
verletzen und zwar gezielt. Dies passiert nicht irgendwie, sondern er bedient sich dabei
Begriffen, die klar auf eine Diffamierung im weitesten Sinne „linker“ Themenfeldern abzielt.
Zum Ausdruck kommt dabei, was er wirklich über unser Projekt und uns als Menschen denkt.
Gleichzeitig verstößt er damit in so vielen Punkten gegen unser Selbstverständnis, dass wir
eigentlich nur sagen können, wer so über das Bettenhaus denkt, der hat hier auch nichts
verloren.

Daher haben wir uns entschieden Alexander Kaschte in unseren Räumen nicht mehr
willkommen zu heißen und ihn explizit aus unserem Projekt zu verweisen.

Diese Entscheidung ist uns nicht einfach gefallen, da uns viel an der Kindergruppe und ihrer
sehr guten Arbeit liegt und wir verhindern wollen, dass dieser verbale Angriff von Kaschte
gegen unser Projekt die hiervon unabhängige Kindergruppe beeinträchtigt. Daher setzen wir
das „Hausverbot“ für die Räume der Kindergruppe außer Kraft. Wir tun dies in der Einsicht,
dass es uns wichtiger ist Solidarität mit der Kindergruppe zu zeigen als irgendeine Form von
„Machtdemonstration“ zu präsentieren. Kaschtes Beleidigungen wollen wir damit auch unsere
Form der Dialogfähigkeit und inhaltlichen Auseinandersetzung entgegensetzen. Wer sich von
seinen „Fans“ dafür feiern lässt, dass er sich mit verbaler Hetze gegen die in seinen Augen
wohl bestehende „linke Meinungsdiktatur“ gewehrt hat, dem setzen wir emanzipative
Formen der Auseinandersetzung entgegen. Die Verantwortung für sein Handeln muss er
selbst übernehmen. Die Aggression geht von ihm aus und die Konsequenzen, die darauf
folgen, hat er selbst herbei zitiert.

Kaschte, der sich durch seine in sozialen Netzwerken gepostete Spendenüberweisungen an
Projekte wie „Pro Asyl“ oder „ Exit“, gerne als spendabler Typ präsentiert, möchte sich mit
den Verweisen auf seine Unterstützung des Zaunprojekts vielleicht einer Kritik für sein
sonstiges Handeln entziehen. Vielleicht ist es auch eine Art künstlerische Imagepflege, die er
hier auf Facebook exerziert. Wir wissen es nicht und es ändert für uns auch nichts an der
Tatsache, dass es keine entschuldigenden Ausreden für ein solches Verhalten gibt. Wir
können als Haus keine Angaben darüber machen, was Kaschte denn „eigentlich“ sagen
wollte, wir können Ihn aber daran messen, welche Worte er benutzte und auf welche Art und
Weise er seinen sogenannten „Ärger“ Ausdruck verleiht. Das Bedienen solch u.a. misogynen
Stereotype sagt indes viel aus über sein Frauen*bild und seiner anscheinend sehr wichtigen
Imagepflege als „echter Kerl“.

Für uns kommt am Ende hier jedoch noch etwas Weiteres zum Ausdruck:
Seine Band wird für einen triftigen Grund von einer Marburger Institution kritisiert und zu
einem öffentlichen Diskurs aufgefordert. Kaschte nimmt dies zum Anlass sich selbst als
„Zensuropfer“ zu inszenieren und das Bettenhaus und alle Menschen, die er als links oder
antifaschistisch, nämlich als „die Liebe Marburger Linke“ zu erkennen meint, in einen Topf
zu werfen und zu beleidigen. In Kaschtes Vorstellung eines omnipräsenten „linken
Meinungskollektiv“ ist tatsächlich nebensächlich von woher, von wem und aus welchen
Gründen Kritik geäußert wurde – für ihn agiere hier „im Geheimen“ wohl die
„Schaltzentrale“ Bettenhaus.

Wer einer tatsächlich nur in seiner Fantasie bestehender stets kollektiv agierender Marburger
Linken mit solchen Beleidigungen angreifen will, bedient sich zwar sehr verletzender aber
auch sehr einfacher Pöbeleien, die zum 1×1 des Zensur-Schreiers gehören.
Der Zensur-Schreier kennt sich selbst nur als Verteidiger der „richtigen“ Sache. Ihm wird
Unrecht getan, obwohl er doch eigentlich nur „Gutes“ will.

Wer aber Kritik immer gleich als Zensur versteht, will kein Gespräch, er will Recht haben und
behalten und zwar ohne Diskussion, ohne inhaltliche Auseinandersetzung. Blindlings wird
daher um sich geschlagen, egal wen es trifft und ungeachtet dessen, welche weiterführenden
Schäden ein solches Verhalten mit sich bringen kann.

Einziges Gegenmittel scheint dem von einer linken Übermacht Umstellten nur der verbale
Frontalangriff. Wer oder was dabei unter die sprichwörtlichen Räder kommt ist Nebensache.
Selbsterhöhung ist das Ziel, die „richtige“ Seite, also die eigene, muss verteidigt werden,
gegen wen genau ist dabei überflüssig zu erwähnen, Hauptsache ordentlich austeilen und
endlich so reden dürfen „wie einem die Schnauze gewachsen“ ist. Schließlich „muss-man-es-
ja-mal-sagen-dürfen“.

„Lieber“ Kaschte, wir müssen also gar kein Konzert von Dir besuchen um zu wissen, was du
über „Pegida und Co.“ denkst, denn wer auf diese Art und Weise austeilt, dem sei nahe gelegt
sich nach dem ersten Aufschrei mal nach rechts um zu schauen, um zu sehen von welcher
Seite da denn wirklich der Applaus kommt.
Über inhaltliche Nähe wollen wir dabei gar nicht reden; aber den Beißreflex des
Zensurschreiers scheinst du auch jetzt schon vorzüglich zu beherrschen.
Und wer des Applauses wegen Menschen und Projekte auf dieser Art und Weise öffentlich
diffamiert, sollte sich demnächst aus linken Räumen und Orten besser fern halten und den
guten alten Stammtisch aufsuchen.

Stellungsnahme des Bettenhauses zum rassistischen Vorfall im Studentendorf am 19. August 2015

Am Mittwoch, den 19. August 2015, wurde ein Bewohner des Studentendorfes, der zu seiner Wohnung zurück kam, von einem Mitarbeiter des Studentenwerks rassistisch beleidigt. Nach einem Versuch sich zu verteidigen wurde er von zwei weiteren Mitarbeitern zu Boden gedrückt. Als die Polizei ankam wurde er mit Hand- und Fußfesseln in eine Ausnüchterungszelle auf die Polizeiwache in Cappel gebracht, wo er 8 Stunden ohne weitere Nachforschungen eingesperrt blieb.
Er trug mehrere schmerzhafte Wunden, Quetschungen und weitere Hämatome davon. Das Studentenwerk reagierte mit einer fristlosen Kündigung seines Mietvertrags mit der Folge, dass er die Woche darauf ausziehen musste. Hinzu kommt ein Hausverbot für sämtliche Räumlichkeiten des Studentenwerks Marburg inklusive der Mensa, und eine Schmerzensgeld-/Lohnfortzahlung für den besagten Mitarbeiter.
Das PHILIPP-Magazin berichtete bereits über den Vorfall: https://philippmag.wordpress.com/2015/08/21/carlos-fehler/
Der Betroffene fordert eine öffentliche Stellungnahme des Studentenwerks und eine Einleitung entsprechender interner Maßnahmen sowie die Kündigung des besagten Mitarbeiters.

Mit diesem Schreiben wollen wir, die Bewohner_innen des Bettenhauses unsere Solidarität mit dem Betroffenen ausdrücken und den Forderungen Nachdruck verleihen.
Klar ist, auch das Bettenhaus ist nicht frei von Rassismus und anderen Diskriminerungen. Dennoch ist es unser Anspruch, dieses zu thematisieren und zusammen daran zu arbeiten.

Der Vorfall im Studentendorf spiegelt eine rassistische Grundstimmung wieder, die nicht zuletzt auch durch zunehmende Übergriffe gegen People of Color und Refugees sichtbar wird. Das ignorante Verhalten des Studentenwerks, das ihren Mitarbeiter unkritisch in Schutz nimmt, ist untragbar und muss öffentlich thematisiert werden. Das Schweigen des Studentenwerks ist Ausdruck einer Unfähigkeit des kritischen Umgangs mit den eigenen Mitarbeiter_innen. Dass Diskriminierungen und Betroffenheiten hier nicht ernstgenommen werden, zeigen auch die Aussagen eines weiteren Mitarbeiters auf Nachfrage der Redaktion von PHILIPP und Freund_innen.

Im Rahmen der aktuellen Mietlage in Marburg und anderen Städten ist die vom Studentenwerk durchgesetzte fristlose Kündigung auch aus wohnungspolitischer Sicht rücksichtslos und repressiv. Die Mietpreise sind enorm hoch und steigen jedes Jahr. Viele Menschen sind aus strukturellen Gründen auf das vergleichsweise günstigere Wohnungsangebot des Studentenwerks angewiesen – ob sie es wollen oder nicht.
Besonders am Anfang des Semesters ist es nahezu unmöglich eine Unterkunft zu finden – gerade auch für People of Color, die oftmals garnicht erst zur Vorstellung in WGs eingeladen werden und sich die Suche aufgrund rassistischer Vourteile vieler Vermieter_innen noch schwieriger gestaltet. Wie soll es in diesem Kontext möglich sein, innerhalb einer Woche eine neue Wohnmöglichkeit zu finden?

Rassistisch ist auch das Verhalten der Polizei, die die Aussagen und Beschuldigungen der weißen Mitarbeiter ernstnimmt aber den Betroffenen nicht zu Wort kommen lässt, sondern ihn direkt fesselt und in eine Zelle sperrt.

Die erlittene verbale Gewalt durch rassistische Beleidigungen und die Konsequenzen für den Betroffenen bleiben hierbei völlig unbeachtet.
Diese verbale Gewalt hat für die Betroffenen eine enorme Tragweite, und kann gleichzeitig von weißen Personen in keiner Weise nachvollzogen werden und als schlimmer oder weniger schlimm eingeordnet werden.
Fest steht, dass Rassismus in jeglicher Ausdrucksform nicht akzeptiert werden kann und auf allen Ebenen bekämpft werden muss.

Buchvorstellung mit Alp Kayserilioğlu

Der Kampf um Kobanê und Rojava ist eine zentrale Auseinandersetzung im Nahen und Mittleren Osten, in der alle relevanten Akteure auf die eine oder andere Weise involviert sind. Kobanê wird weiterhin die politischen Ereignisse in der Region prägen – sowohl den „Friedensprozess“ zwischen der Türkei und der PKK als auch den Bürgerkrieg in Syrien. Der Konflikt bietet Anlass, zentrale politische Auseinander-setzungen neu aufzugreifen – wie etwa die Frage nach Gewalt als Mittel der Politik und nach dem Entwurf einer neuen Gesellschaftsordnung.
Anders gesagt: Lässt sich eine basisdemokratische Gesellschaft durch Krieg verteidigen oder ist eine militärische Auseinandersetzung der Tod für jegliches emanzipatorische Projekt?
Alp Kayserilioğlu, Mitautor von „Kampf um Kobane, Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens“ wird die Beiträge über die Situation in Rojava, die politische Lage in der Türkei, den blutigen Bürgerkrieg in Syrien und den „Islamischen Staat“ darstellen und die Überlegungen der AutorInnen zur Diskussion stellen. Er wird ebenfalls auf die aktuelle Situation in der Türkei und in Rojava eingehen.

8.11.2015 / 19h Bettenhaus-Kneipe „Rakete“
(Emil-Mannkoppf-Str. 6)

*30 Jahre Bettenhaus – Infos und Programm/ 30th anniversary of the bettenhaus – Infos and Program*

*30 Jahre Bettenhaus*

* Sommerfest am Fr, 3. – Sa, 4. Juli *

* Konzerte/ Workshops/ Infostände/ Kunst/ Kinderprogramm/ Küfa/ Essen/ Openstage/Raum für kritische_Politische Auseinandersetzungen *

Bald ist es soweit und wir werden das 30. jährige Bestehen des Bettenhauses feiern und hoffentlich ein schönes Sommerfest zusammen
verbringen!

Das Fest wird am 3. und 4. Juli 2015 zum Teil im Haus, vor allem aber im Garten und vor dem Haus stattfinden. Dafür haben wir verschiedene Bands eingeladen, Workshops, ein Openairkino, Kinderprogramm und einige Sachen mehr organisiert.

Außerdem ist es uns ein Anliegen in diesen zwei Tagen Raum für politische Auseinandersetzungen, Diskussionen, Inputs und empowernde
Momente zu schaffen. Verschiedene Workshops werden unterschiedliche Themen anzusprechen. Dazu gehören u.a. Antisexismus, Umgang mit Diskriminierung, Empowerment für PoC/Schwarze Menschen, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen*. Außerdem wird es auch Raum und Zeit für Kunstprojekte und einige weitere Workshops geben.

Wir möchten euch dazu einladen diese zwei Tage als eine politische Plattform zu sehen, in der es Raum für Diskussionen über emanzipatorische linke Praxen, Alltag und Politiken gibt. Und darüberhinaus haben wir natürlich Lust mit euch die letzten 30 Jahre und
viele weitere kommende Jahre selbstverwaltetes Wohnen zu feiern, mit euch zu trinken und zu tanzen.

Wir verstehen uns als ein politisches Projekt und unser Festival als einen Raum in dem wir versuchen, gegen rassistisches, sexistisches, antisemitisches, homophobes, transphobes und anderes diskriminierendes Verhalten aktiv vorzugehen. Wenn du selbst sexistisch, rassistisch, wegen deiner sexuellen Orientierung / Identität oder aus anderen Gründen unangenehm angemacht wirst, wenn dir dein Raum genommen wird; lass dir das nicht gefallen.

Falls du mitbekommst, dass dies einer anderen Person passiert, schau nicht einfach weg und frage nach, ob sie Unterstützung braucht. Wenn du selbst Unterstützung suchst, melde dich bei der Kasse. Wir konfrontieren Leute mit ihrem Verhalten und schmeißen sie gegebenenfalls auch von der Feier.

Programm:

Freitag, 3. Juli 2015

15-18 Uhr // Workshop Panel I
* Empowerment für zu PoC/ Schwarze Menschen [Karfi e.V./ FFM]
* Kritische Männlichkeiten / Was hat Sexismus mit mir zu tun? [all gender]
* Kunst Performance
* Demo Clown

18-22 Uhr // Konzerte
* Faulenz*A [Trans*Pride HipHop und Gitarrenlieder]
* Wrackspurts [sadcore]

ab 22 Uhr // Open Air Kin0 mit Lagerfeuer

Samstag, 4. Juli 2015

den ganzen Tag: Kinderprogramm, Hüpfburg, Infostände, KüfA (Küche für Alle), Hausführungen, „Sektempfang“

12-15 Uhr // Workshop Panel II
* Rassismuskritik / Kritisches Weißsein
* Guatemala / cultura viva comunitaria
* Photo Portrait

15-18 Uhr // Workshop Panell III
* Wendo / Selbstverteidigung und selbstbehauptung für Frauen*
* Graffitti
*Nähmaschinen&Kreativ-Workshop

18-22 Uhr // Konzert
* Nim Alae [HipHop, Guatemala/ Berlin]
* Iza Ya [Dubstep]
* EsraP [Hip Hop, Wien]

22-04 Uhr // Party (Eingeschränkt Barriere-Freier Zugang)
* verschiedene Dj*anes

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen! Bis zum 100. und noch viel weiter!

Euer Bettenhaus

* 30 years Bettenhaus *

*summer festival from fr, 3th – sat, 4th july *

* concerts/ workshops/ information/ art/ kid’s programm/ bouncing castle/ Küfa/ Food/ OpenStage/ Konzerte/ Workshops/ open stage/ space for critical_political discussions *

Soon we will celebrate the 30 years of the Bettenhaus and hopefully we will spend a nice Summer-festival together!

The festival will take place from the 3th to 4th of July, partly inside the house, but most of the time in the garden and in front of the house.
Therefore we organized different bands, workshops, openair-cinema, a kid’s program among other things.

It is our wish to create a space for political discussions, inputs and moments that empower during this two days. Different workshops are going to address various topics. These are antisexism, dealing with discriminations, empowerment for PoC/ Black people, self-assertion and self-protection for women*. In addition to that there‘ll be also time and space for art projects and some other workshops.

We want to invite you to take these two days as a political platform, which opens a space for discussions about emancipatory left practices, daily life and politics. And of course, furthermore we‘re keen on celebrating the last 30 years and the many years to come of a self-organised house-project with you, together with drinking and dancing.

We see the Bettenhaus as a political project and the festival as a space in which we try to work actively against racist, sexist,anti-semitic, homophob, transphob and other discriminatory behaviour.

If you yourself are confronted with sexist, racist actions or discriminatory behaviour because of your sexual orientation / identity or because of other reasons and if your space is limiting by such kind of actions, you can go to a person at the cash box / entry and ask for support.

If you wittness, that this happens to another person, don‘t look the other way but ask, if the person needs support. We confront people
with their behaviour and kick them out of the festival if neccesary.

programm:

friday, 3th of july 2015:

3 – 6 pm // workshop panel I

* Empowerment for PoC/ Black people [Karfi e.V./ FFM]
* critical masculinities/ What has sexism to do with me? [all gender]
* art performance
* Demo Clown

6 – 10 pm // concerts

* Faulenz*A [Trans*Pride HipHop und Gitarrenlieder]
* Wrackspurts [sadcore]

10 pm // open air cinema with campfire

saturday, 4th of july 2015:

the whole day: kid’s programm, boucing castle, Küfa (kitchen for all), tours through the house, champagne reception

12 – 3 pm // workshop panel II

* critique of racism/ critical whiteness
* Guatemala / cultura viva comunitaria
* Photo Portrait

3 – 6pm // workshop panel III

* Wendo / Self-protection and self-assertion for women*
* Graffitti
* sewing machine & creative-Workshop

6 – 10 pm // concerts

* Nim Alae [HipHop, Guatemala/ Berlin]
* Iza Ya [Dubstep]
* EsraP [Hip Hop, Wien]

10 pm // party (limited barrier-free access)

* various Dj*anes

We are looking forward to see you all!! Lets celebrate together till the 100th anniversary and beyond!

Your Bettenhaus

30 Jahre Bettenhaus – Sommerfest zum Jubiläum

Liebe Freund*innen, Unterstützer*innen und langjährige Weggefährt*innen des Bettenhauses,

am 3. und 4. Juli wollen wir gemeinsam mit Euch unser 30-jähriges Jubiläum auf unserem diesjährigen Sommerfest ausgiebig feiern.
Wir blicken auf sehr ereignisreiche und turbulente Jahre und Jahrzehnte zurück und würden uns freuen, wenn wir nicht nur auf diesen Erfolg, sondern auch auf die nächsten 99 Jahre mit Euch anstoßen können.
Als besonderen Bonus feiern wir dieses Jahr nicht alleine, sondern auch die Kindergruppe Bettenhaus ist mit dabei und wir alle gratulieren der langjährigen Leiterin zu Ihrem 20-jährigen Jubiläum.

Los geht’s am Freitag, den 3.7.2015 um 15 Uhr.
Der große Höhepunkt wird wie jedes Jahr am Samstag ab 15 Uhr sein, mit Kaffee- und Kuchen-Stände, KüFa (Küche_für_Alle), Kunst- und Workshop-Programm, Hausführungen und kleineren und größeren Konzerten. Für die kleinen Bettenhaus-Freund*innen wird es ebenfalls eine Reihe an lustigen Aktivitäten geben.
Beschließen wollen wir das Ganze dann Samstagabend mit einer hoffentlich wunderbaren Party zum Schluss.
Nähere Infos zum Programm und den stattfindenden Konzerten und Workshops folgt demnächst.

Wir freuen uns auf Euer Kommen! Auf die nächsten 99 Jahre!

Euer Bettenhaus

Sommerfest 30 Jahre bettenhaus

Pressemitteilung des Bettenhaus zum Notbetten-Programm und der Wohnungsnot in Marburg

Das Online-Magazin „Das Marburger“ veröffentlichte am 15.10.2014 unsere Pressemitteilung zur Wohnungsnot in Marburg und unserem alljährlichen Notbetten-Programm. Den vollständigen Artikel findet Ihr unter diesem Link.

On the 15th of october the online-magazin „Das Marburger“ published our press-release about the housing shortage in Marburg and our emergency-accomodation-program. You can find the full article here.

‘Queer ge_lesen!’ Queerulant_in-Lesetour am 14.9. im Bettenhaus – Veranstaltungshinweis

Am 14.9. macht die Querrulant_in-Lesetour einen Halt im Bettenhaus. Ihr seid alle herzlich eingeladen.

Die Infos der Veranstalter_innen:
„Im April 2012 erschien die erste Ausgabe von Queerulant_in, einer queeren unkommerziellen Zeitschrift. Inzwischen arbeiten wir an der
achten Ausgabe, welche voraussichtlich Ende 2014 erscheinen wird.

Hast du dich gefragt, wer eigentlich hinter dem Kollektiv Queerulant_insteckt? Findest du es anstrengend immer alle Texte zu lesen? Würdest du gerne Texte diskutieren oder hast Anregungen?

Mit den Lesungen möchten wir dir Möglichkeit geben, genau diese Dinge zu verändern. Wir wollen ein paar Artikel aus Queerulant_in vorlesen, zum Teil auch durch die Autor_innen selbst, und mit dir in den Dialog treten.

* So, 14.09.2014 Marburg // Rakete im Bettenhaus // 18 Uhr

Informationen zu den einzelnen Lesungen (Zeit, Ort, etc.) gibt es auch hier auf unserer Webseite http://www.queerulantin.de/?p=597 – Falls du vorab Wünsche hast, welche Artikel auf jeden Fall gelesen werden sollen oder ähnliches, melde dich unter: kontakt@queerulantin.de

Informationen zu Barrieren: Barrierefreundlichkeit haben wir dieses Ma leider ziemlich verkackt. Während wir stets versuchen darauf zu schauen, wie wir die Print- und die Onlineversion von Queerulant_in niedrigschwellig und barrierearm machen können, haben wir bei der Tour viel zu spät dran gedacht. Das bedeutet leider, dass die Orte nicht rollstuhlzugänglich sind, keine Induktionsschleifen vorhanden sind, keine Gebärdensprachdolmetschung stattfindet und und und…
Die Veranstaltung findet hauptsächlich in deutscher, gesprochener Sprache statt. Alle Orte, an denen die Lesungen stattfindet, sind zum
Zeitpunkt der Lesungen jeweils rauchfrei.“

Die Veranstaltung könnt ihr übrigens auch auf Facebook finden: https://www.facebook.com/events/603583553094736/

Privater Flohmarkt am Samstag, 12.7.2014 – private flee-market on saturday, 12th of July 2014

Flohmarkt, Kinderflohmarkt & Tauschbörse vom PlunderWunder am Samstag, 12. Juli 2014 von 11-17 Uhr auf dem Gelände des Bettenhaus (Emil-Mannkopff-Straße 6 / nähe Hbf.)

Schaut vorbei am Samstag, den 12. Juli, zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Gelände des Bettenhauses und findet, verschenkt, tauscht alte Schätze auf unserem Flohmarkt! In Zusammenarbeit mit der Kindergruppe Bettenhaus gibt es außerdem verschiedene Stände mit Kinderklamotten und Spielsachen.

Das PlunderWunder-Team wird ebenfalls mit einem eigenen Stand mit Dingen, die verschenkt oder getauscht werden können, vertreten sein.
Mehr Informationen zum PlunderWunder findet ihr hier: http://plunderwunder.blogsport.de/.

Bei Interesse und Fragen meldet Euch unter: flohmarktbettenhaus@web.de

Bis Samstag,
Euer Bettenhaus

Fleemarket, free-shop and flee-market for kids on saturday, the 12thf of July, from 11 a.m. to 5 p.m. on the area of the Bettenhaus (Emil-Mannkopff-Straße 6, near the train station)

Join us on our little flee-market this saturday.
In cooperation with the Kindergarten of the Bettenhaus some stand will also offer nice used children-clothes and toys.

The team of the PlunderWunder will also join with a little free-corner, to exchange with everyone old clothes and things. For more information of the concept of the PlunderWunder: http://plunderwunder.blogsport.de/.

If you have any questions contact us on: flohmarktbettenhaus@web.de

See u on saturday,
Your Bettenhaus.

Neueröffnung des PlunderWunders im Radikate-Tunnel – Re-Opening of the PlunderWunder

Wir sind froh darüber Euch mitteilen zu können, dass das PlunderWunder ab den 9.7. wieder geöffnet hat. Jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr könnt Ihr im Radikate-Tunnel in der Biegenstraße wieder bei einer Tasse Kaffee/Tee im PlunderWunder stöbern. Derzeit können aus Platzgründen leider keine Kleider/Dinge etc.angenommen werden, aber es gibt viele schöne Dinge zum Mitnehmen.

We are happy to announce the re-opening of the PlunderWunder, the free-shop in Marburg. From now on every wednesday from 5 to 7 p.m. you can look for nice things and have a cup of tea or coffee in the „Radikate-tunel“ (Biegenstraße).
Unfortunately right now the PlunderWunder can‘t accept any ‚new‘ stuff because of a shortage of space but nevertheless there are a lot of nice things to takeaway.

PlunderWunder zurzeit geschlossen

PlunderWunder zurzeit geschlossen

Leider musste das PlunderWunder – der Umsonstladen in Marburg – kurzfristig schließen. Die PlunderWunder-Gruppe und das Bettenhaus suchen jedoch derzeit aktiv nach einer neuen Unterbringungsmöglichkeit. Wir hoffen, dass wir schon bald die Wiedereröffnung bekannt geben können.

PlunderWunder is currently closed

Sadly we had to close down the PlunderWunder – the free shop in Marburg – last week. The PlunderWunder-Crew and the bettenhaus are currently looking for a new placement. We hope we can announce the re-opening in a short time.