Sommerfest vom vom 23.-26.2011

In diesem Jahr veranstaltet das selbstverwaltete Studiwohnheim Bettenhaus das Sommerfestival unter dem Motto „Scream at the Stream“.
Dazu möchten wir alle einladen, die mit uns tanzen, feiern und trinken wollen und sich gleichzeitig mit unserem linken politischen Selbstverständnis identifizieren können. Dazu gibt es in diesem Jahr auch Workshops, genauere Infos zu den Themen findet ihr auf http://myspace.com/screamatthestream

Magistrat spricht sich für Erweiterung des Sanierungsgebiets aus

Der Magistrat der Stadt Marburg hat sich Anfang Dezember für eine Erweiterung des Sanierungsgebiets Nordstadt ausgesprochen. U.a. für das Gelände des Bettenhauses können dann Fördergelder zur Sanierung bentragt werden. Wir freuen uns, wieder einen Schritt weitergekomen zu sein auf dem Weg zur Hausübernahme und Sanierung. Besonders weil wir die Veränderungen der Nordstadt kritisch beobachten finden wir es wichtig mit dem Bettenhaus einen Ort für bezahlbares Wohnen, Selbstverwaltung und Alternativkultur auf lange Sicht zu erhalten.

Pressemitteilung zur Wohnsituation löst Diskussion aus

Die OP (Oberhessische Presse) hat eine Pressemitteilung von uns als Anlass eines Artikels auf der Seite „Lokales“ genommen. Für uns als Bettenhaus ein netter Artikel. Auf der homepage der OP kann mensch den Artikel nachlesen und dabei auch die Diskussionen verfolgen, die sich anschließen. Schon spannend, welche Themen und Ansichten sich für einige Marburger*innen daraus ergeben.

Einladung zu einer Führung durchs Haus

Am Dienstag, den 19.10.2010 laden wir zu einer Führung durchs Bettenhaus ein. Im Rahmen der alternativen OE (Orientierungseinheit) die von der LiFa (Linke Fachschaft 03) vom 18.-22.Oktober veranstaltet wird möchten auch wir Erstsemstern, neuen und alten interessierten Marburger*innen die Gelegenheit geben uns kennenzulernen.

Kommt doch einfach am 19.10.2010 um 20 Uhr vorbei, wir treffen uns am Haupteingang zur Hausführung und können anschließend in der Rakete gemeinsam was trinken und auch noch das Kino der Gruppe Stress-Mob ansehen.

Wir freuen uns auf euch!

Informationsgespräch zu Direktkrediten

wir möchten alle Freund*innen, Sympatisant*innen, potentielle Unterstützer*innen und alle Interessierten zu einem Informationsgespräch zu Direktkrediten einladen.
Treffen ist am Dienstag, dem 29. Juni 2010 um 20 Uhr hier im Haus.
Wir werden euch informieren über:

  • Warum Direktkredite für’s Bettenhaus?
  • Was hat das mit dem Mietshäusersyndikat zu tun?
  • Kann ich das auch machen?
  • Ist mein Geld denn da auch sicher?
  • … und alle eure Fragen!
  • Also kommt vorbei!
    Wer möchte den/die laden wir anschließend in unsere Kneipe „Rakete“ ein.

    Wenn ihr kommen wollt, freuen wir uns über eine Rückmeldung an mail@projekt-bettenhaus.de .

    … und wer jetzt schon ganz neugierig ist kann hier schonmal loslesen …

    Jubiläums-Sommerfest

    Das Bettenhaus wird 25, doch wir feiern nicht alleine, sondern gemeinsam mit dem Autonomen FrauenLesbenReferat im AStA Marburg, dem linken Kneipenkollektiv Havanna Acht und dem antifaschistischen Netzwerk Stressmob ein ganzes Wochenende vom 17.-20.6.2010 unter dem Motto „Jubel, Trouble, Heiterkeit – feiern ohne fans und füxe“!

    Warum dieses Motto, wieso mit diesen Gruppen und was passiert eigentlich am Feier-Wochenende?
    Schau nach auf der | myspace- Seite des Jubiläums-Sommerfestes

    flyer sommerfest2010

    Kinder Raising Voices – BETTENHAUSPARTY

    Bettenhausparty

    Zugunsten Kinder Raising Voices

    Am 28/11/09 wird im Bettenhaus einmal wieder eine elektrische Tanzparty angeboten. Die Einnahmen werden dem Strassenkinder Projekt in Kampala/UGANDA zugute kommen. 4Djs sorgen für die musikalische Beschallung. Infos und Entspannung werden im Foyer des Hauses angeboten.

    Raise Your Voice

    Flyer Bettenhausparty

    Alle Jahre wieder: angespannter Wohnungsmarkt in Marburg für Studienanfänger_innen

    Aufgrund der bevorstehenden Zuspitzung der katastrophalen Lage auf dem Marburger Wohnungsmarkt zu Beginn des Wintersemesters werden im selbstverwalteten Studierendenwohnheim Bettenhaus Notbetten eingerichtet.

    Seit langem ist bekannt, dass die Situation auf dem Marburger Wohnungsmarkt angespannt ist. So gehört auch die Meldung, dass das Studentenwerk 400 Plätze zu wenig hat, zum traurigen Ritual des beginnenden Wintersemesters. Wie auch in den vergangenen Jahren, stellt das selbstverwaltete Wohnprojekt Bettenhaus, in der Emil-Mannkopff-Strasse auch dieses Jahr wieder Notbetten zur Verfügung.

    Aus Wohnzimmern werden Gästezimmer

    Erstsemester und andere Neuankömmlinge die zu Beginn des neuen Semesters noch kein Zimmer gefunden haben können in zu Gästezimmer umfunktionierten Wohnzimmern unterkommen. “Wir bieten kostenlose Übergangsmöglichkeiten für Leute die faktisch auf der Straße stehen und sich keine Jugendherbergs- oder Hotelzimmer leisten können”, kommentiert Miriam Wohlfahrt, Sprecherin des Bettenhauses, die Intitiative.

    Chronisches Problem: unsozialer Wohnungsmarkt

    Das Problem des Wohnungsmarktes ist in Marburg seit Jahren bekannt, nur wird nicht darauf reagiert. Stattdessen wurde in der Vergangenheit mit dem Collegium Gengium (CG) ein selbstverwaltetes Studierendenwohnheim von der Universität und der Stadt unter fadenscheinigen Gründen geschlossen, ohne eine Alternative zu schaffen. “Zudem stehen seit Jahren bewohnbare Gebäude, wie die ehemalige Frauenklinik, mitten im Stadtzentrum leer. Zumindest in der Übergangszeit bis zum Baubeginn des neuen Campus hätten hier Übergangslösungen geschaffen werden können”, so Miriam Wohlfahrt. Darüber hinaus wird auch in Marburg weiter Wohnraum vernichtet. So müssen beispielsweise in der Rosenstraße Wohnungen einem Tagungscenter der Deutschen Vermögensberatung weichen.

    Kein reines Studierenden-Problem

    Neu geschaffener Wohnraum, wie die Studierenden-Appartements zwischen Mensa und Phil-Fak, sind meist nicht nur unverschämt teuer, sondern auch dezidiert nur auf Studierende zugschnitten. Was zur Folge hat, dass Menschen, die nicht studieren oder auch mit Kindern zentrumsnah wohnen wollen schlichtweg keine bezahlbaren Wohnungen finden.

    Jetzt geht’s los: Wir brauchen Geld

    Wir, die Bewohner_innen des selbstverwalteten Studierenden-Wohnprojekt „Bettenhaus“ in Marburg, suchen Menschen, die ihr Geld solidarisch in unserem Wohnprojekt als Direktkredit anlegen wollen.

    Informationen zu Direktkrediten | Informationen zum Mietshäusersyndikat

    Das Wohnprojekt Bettenhaus

    Hallo wir sind das Wohnprojekt „Bettenhaus“. Du hast noch nie von uns gehört? Klingt „Bettenhaus“ doch irgendwie nach Matratzengeschäft, Wohnbatterie oder Kunstprojekt? Wir sind ein selbtverwaltetes Wohnprojekt für Studierende, in einem ehemaligen Klinikgebäude im Nordviertel von Marburg.
    Uns gibt es jetzt fast schon seit 25 Jahren. In unserem Haus leben rund 60 Leute in 11 Wohngemeinschaften. Darüber hinaus gibt es bei uns eine Kindergruppe des „Eltern-Kind-Vereins Marburg“. Das Bettenhaus ist eine Alternative zu teuren Mietshäusern und anonymen Studierendenwohnheimen. Unser Ziel ist es solidarische Strukturen und Wohnqualität mit erträglichen Mietpreisen zu vereinbaren, sowie Freiräume für individuelle und kollektive Ideen und Ansprüche zu sichern. Dabei erteilen wir rassistischem, sexistischem und faschistischem Verhalten eine klare Absage.

    Stand der Dinge

    Um unsere besonderen Strukturen und damit langfristig sozialen und alternativen Wohnraum zu sichern, sind wir gerade dabei unser Haus vom Land Hessen in Erbpacht zu übernehmen. Nach Plan sollen die Verträge Ende diesen Jahres mit dem Land und der Uni Marburg unterzeichnet werden. Um das Gebäude halten zu können müssen wir hier einiges sanieren, wie z. B. die Kanalisation, Fenster- und Fassadendämmung. Da die Zinsen von einem normalen Bankkredit für Projekte mit sozialer Zielsetzung zu hoch sind (denn hohe Zinsen für Kredite bedeutet auch hohe Mieten), hat das Mietshäuser Syndikat ein alternatives Finanzierungsmodell für Hausprojekte entwickelt. Zuerst gründen wir eine GmbH mit zwei Gesellschaftern: Dem Hausverein „Bettenhaus“und dem Mietshäuser Syndikat. Das Mietshäuser Syndikat hat Vetorecht gegen einen Hausverkauf, so dass das Projekt auf Dauer als soziales Wohnprojekt bestehen bleiben kann. Alle anderen Entscheidungen werden von den Mieter_innen getroffen, so ist die Selbstverwaltung garantiert. Ein wichtiger Teil der Finanzierung sind Direktkredite, die von der Bank als Eigenkapital anerkannt werden. Direktkredite bedeutet, dass Menschen wie du uns einen Geldbetrag ab 300 Euro leihen können. Je nach Wunsch erhältst du für den Kredit 0 bis 3 Prozent Zinsen. Es gibt immer mehr Menschen, die ihr Geld lieber in Projekten anlegen, mit deren Zielsetzung sie einverstanden sind und bei dem sie wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Die monatlichen Mieteinnahmen sind die solide Basis für die konstante Rückzahlung der Kredite. Zudem wissen wir die Unterstützung der bundesweit über 60 Syndikatsprojekte in unserem Rücken.

    Ganz konkret heißt das: Wir brauchen Geld. Wir freuen uns über Direktkredite ab 300 Euro ab einer Laufzeit von drei Monaten. Wenn du Interesse hast uns einen Direktkredit zu geben, dann melde dich einfach bei uns oder sprich uns persönlich an.

    Hausverein Bettenhaus
    Emil-Mannkopff-Str. 6
    35037 Marburg

    Tel.: 06421-683012
    Fax: 06421-617591
    E-Mail: mail@projekt-bettenhaus.de

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